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Höchste Gesundheitsstandards

Damit dein Betrieb zuverlässig vor Infektionskrankheiten geschützt ist und du einen wirtschaftlich rund laufenden Betrieb führen kannst, treffen wir höchste Sicherheitsmaßnahmen.

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Gesundheitsmanagement

Damit dein Betrieb zuverlässig vor Infektionskrankheiten geschützt ist und du einen wirtschaftlich rundlaufenden Betrieb führen können, treffen wir höchste Sicherheitsmaßnahmen.

Um Sperma sicher erzeugen und liefern zu können, sind gezielte Konzepte in allen Bereichen der Produktion sowie der vor- und nachgelagerten Stufe erforderlich, die unseren Qualitätsansprüchen entsprechen müssen. Aufwändige Qualitätssicherungssysteme und -kontrollen begleiten unsere Spermaproduktion, um negative Einflussfaktoren auf die Spermaqualitätsparameter zu minimieren.

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Kontrollierte Herkunftsbetriebe

Über 90% der Eber auf den BHZP-Stationen werden in den eigenen Basisbetrieben oder in BHZP-Vertragsbetrieben erzeugt. In hoher Frequenz werden diese Betriebe auf die relevanten Erkrankungen und Erreger, insbesondere PRRS, untersucht. Auf die Biosicherheit der Betriebe gegen Keimeinträge wird explizit Wert gelegt. Bei der Gesunderhaltung der Betriebe werden wir durch den Schweinegesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer Niedersachsen unterstützt. Die Eber aus diesen Betrieben werden nach der gezielten Auswahl durch die Zuchtabteilung auf die BHZP-Quarantänestationen mit Zuchttier-Fahrzeugen der VzF GmbH transportiert.

Lieferungen der internationalen BHZP-Partner erfolgen nach den gesundheitlichen Vorgaben des BHZP. Nur definierte Herkunftsbetriebe unserer Partner können Eber in das System einbringen.

Sichere Quarantänestationen

Alle Eber durchlaufen eine von drei Quarantänestationen. Alle Tiere werden hier in der mindestens 30-tägigen Quarantäne nochmals auf Herz und Nieren geprüft. Jeder Eber wird neben den Untersuchungen auf ESP, AK und Brucellose auch auf PRRS untersucht. Nur negative Tiere dürfen in die Quarantäne und diese in Richtung Besamungsstation verlassen. Für PRRS gilt, dass nur Tiere aus PRRS-unverdächtigen Erzeugerbetrieben gestattet sind (keine Satellitenaufzuchten aus positiven Herkunftsbetrieben). Die Tiere werden in der Station auf ihre Funktion als Besamungseber vorbereitet. Mit ihnen wird am Sprungbock und dabei das Verhalten und die Stabilität der Tiere überprüft. Auch gesundheitlich werden die Tiere „trainiert“. Alle Eber werden in der Quarantäne gegen Parvovirose, Rotlauf, Influenza und PCV II immunisiert. Die Transporte von der Quarantäne in die Besamungsstation werden wiederum mit den Fahrzeugen der VzF GmbH durchgeführt, um Kontakt zu anderen Beständen und Infektionsquellen zu vermeiden.

Zuverlässige Besamungsstationen

Auf den Stationen werden die Eber dann sofort in das Gesundheitsmanagement der Station eingegliedert. Dieses sieht vor, dass jeder Eber einmal jährlich auf ESP, AK und Brucellose sowie mindestens je zehn Tiere pro Station – mindestens einmal monatlich auf PRRS untersucht werden.

Auch die Impfungen gegen Parvo-virose, Rotlauf, Influenza und PCV II – werden zweimal jährlich fortgeführt. Zum einen, um den Bestand gesund zu erhalten, aber auch, um Keimausscheidungen über das Sperma in die Kundenbetriebe und deren Sauen zu vermeiden. Natürlich werden nur gesunde Eber abgesamt. Mit den Untersuchungen und Impfungen werden die Erkrankungen abgedeckt, die durch das Sperma übertragen werden können. Viele andere Keime, die in der Schweineproduktion mit hohen Kosten verbunden sind (APP, M. hyo. etc.), werden nicht direkt über das Ejakulat übertragen. Verschmutzungen, die den Samen evtl. kontaminieren könnten, werden sorgfältig vermieden. Regelmäßige Überprüfungen der Ejakulate und deren Aufbereitung bis zum Sperma sowie Trainingsmaßnahmen der Mitarbeiter z. B. zur Hygiene in den Stationen sichern den hohen Standard der Spermaqualität. Auf der Besamungsstation herrschen streng reglementierte Abläufe. Mitarbeiter im Stall, im Labor und als Kurier haben klar getrennte Arbeitsbereiche.

Abschirmung der Betriebe

Die Besamungsstationen, Quarantänen und Eberzuchtbetriebe werden konsequent nach dem Schwarz-Weiß-Prinzip geführt und über strenge Zugangsbeschränkungen gegen den Eintrag von Keimen abgeschirmt. Zutritt haben ausschließlich eigene, speziell geschulte Mitarbeiter oder Betriebsleiter mit deren Mitarbeitern sowie die tierärztliche Betreuung durch die Veterinärgesellschaft in Zusammenarbeit mit ausgesuchten Vertragspraxen. Besucherverkehr auf den Stationen und Betrieben findet nicht statt. Ebervorführungen werden nur unter hohen Sicherheitsauflagen durchgeführt. In einigen Stationen sind für diese Zwecke spezielle Vorführräume eingerichtet worden. Diese gestatten den Kunden eine professionelle Präsentation der Eber in entspannter Atmosphäre unter Ausschluss hygienischer Risiken.

Unabhängige Zertifizierung

Alle Besamungsstationen sind unabhängig durch die Schweinegesundheitsdienste (SGD) der Landwirtschaftskammern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt PRRS-unverdächtig zertifiziert. Diesen Status zu erhalten gilt unsere erhöhte Aufmerksamkeit, da PRRS-Einträge in schweinehaltenden Betrieben immer wieder zu beobachten sind. Der Status eines Betriebes ist immer eine rückwärtsgewandte Beurteilung, die es für die Zukunft zu erhalten und zu sichern gilt. Wir suchen ständig nach Verbesserungsmöglichkeiten in der Biosicherheit der Betriebe und den betrieblichen Abläufen.

Bereits seit 2010

Das Gesundheitsmanagement der db.Besamung hat ein hohes Niveau, welches stetig prozessorientiert weiterentwickelt wird. Zentrale Punkte sind die Betreuung der BHZP-Betriebe mit dem eigenen Personal, die Abschirmung der Betriebe, der sichere Transport, die hohe Untersuchungsdichte, die gezielte Immunprophylaxe und die unabhängige Beratung durch einschlägige Fachinstitutionen.

Fazit

Seit April 2010 sind alle Eber mit den neuen Influenzastämmen regelmäßig geimpft, um Übertragungen durch Sperma zu vermeiden. Seit November 2010 werden alle Eber regelmäßig gegen PCV II geimpft, um Übertragungen durch Sperma zu vermeiden.

Vier Experten, vier Meinungsbilder

So tickt man auf den KB-Stationen des BHZP: hohe Produktions- und Laborkompetenz, Qualitätsbewusstsein und maximale Orientierung am Kunden.

Ein guter Aus- und Fortbildungsstatus, aber auch Eigenschaften wie Verlässlichkeit oder Sorgfalt – das sind die grundlegenden Voraussetzungen für das Personal, das in den BHZP-eigenen KB-Stationen arbeitet. Um den hohen Gesundheitsstatus der Tiere und die überdurchschnittlichen Qualitätsstandards 100%-ig einzuhalten, sind Experten mit Branchenerfahrung gefragt. KB-Spezialisten, die die Kriterien einer erfolgreichen Produktion, die gesetzlichen Vorschriften zu Tierhaltung und -schutz und die Abläufe in puncto Absamung, Verarbeitung, Laboranalyse usw. genauestens kennen und umzusetzen wissen. Die Redaktion hat vier KB-Experten des BHZP um ein Statement gebeten.

„Qualität bei der individuellen Absamung funktioniert nur mit höchster Hygiene, mit konsequentem Gesundheitsmonitoring wie z.B. Temperaturkontrolle beim Eber und mit einer strikten Trennung der verschiedenen Produktionsbereiche. Besonders wichtig sind mir der intensive Kontakt zum Tier und eine ruhige, angenehme Atmosphäre im Stall – auch das ist ein Erfolgsfaktor bei der künstlichen Besamung.“

Hauke Hönicke 

seit 1999 beim BHZP, Leiter der KB-Station Bösewig,
Gebiet: Neue Bundesländer

Hauke-Hoenicke bhzp
Gero Reinink Leiter der KB-Station Wilsum BHZP Niedersachsen

„Wir haben den Anspruch, unsere Kunden extrem schnell und exklusiv zu beliefern, bieten von der Bestellaufnahme bis zur Sperma-Anlieferung ein sehr schmales Zeitfenster. Sogar nachts und feiertags wird gefahren! Das Einhalten der Kühlkette bis zur Anlieferung am vereinbarten Stellplatz des Kunden ist für uns ein absolutes Muss. Unsere geschulten Kuriere kennen sich mit den Gegebenheiten und Bedürfnissen der Betriebe bestens aus.“

Gero Reinink

Leiter der KB-Station Wilsum,
Gebiet: Niedersachsen

„Know-how, äußerste Sorgfalt und Verlässlichkeit – das müssen die Mitarbeiter unseres Labors täglich unter Beweis stellen. Unser auf dem neuesten Stand der Technik aus- und fortgebildetes Personal beherrscht die Spermaanalyse, die verschiedenen Verarbeitungsprozesse, die Datenerfassung sowie die dafür geltenden Hygiene- und Qualitätsstandards aus dem FF!“

Jens Fuhlbohm

seit 2010 beim BHZP, Leiter der KB-Station Rätzlingen,
Gebiet: Niedersachsen

Jens Fuhlbohm Leiter KB-Rätzlingen BHZP
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„Uns liegt Ihr Besamungserfolg am Herzen. Wir machen bei Problemen eine Betriebsanalyse, suchen nach Fehlerquellen und beraten Sie bei der Besamung in der Praxis. Wir schulen Sie und Ihre Mitarbeiter im gesamten Belegmanagment. Dazu gehören Rausche­kontrolle, Besamungszeitpunkt, Besamungstechnik und Hygiene. Den Besamungserfolg kontrollieren wir per Ultraschall. Bei Neuaufbauten helfen wir Ihnen bei der Zusammenstellung der Sauengruppen, beim gesamten Belegmanagement und der Fruchtbarkeitskontrolle, um Ihnen einen optimalen Start zu gewährleisten. Weiterhin bieten wir Ihnen eine ständige Frucht­barkeitskontrolle durch unseren Scannerdienst an.“

Eike Pool

seit 2017 beim BHZP, Scanner

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